Ebru in der Schulen

Die sogenannte Ebru-Kunst bietet den Schülerinnen und Schülern neben der Erlernung der besonderen Marmorierungstechnik auch die Möglichkeit, sich mit Hilfe von künstlerischem Handeln andere Bildkulturen kennenzulernen. Im Hinblick auf die kulturelle Bildung ist die Beschäftigung mit Ebru-Kunst sowohl für das Fremdverstehen als auch für die allgemeine ästhetische Sozialisation von Kinder und Jugendlichen sehr gewinnbringend. An dieser Stelle ist die Relevanz der interkulturellen Kunstpädagogik von Bedeutung, denn durch die gesellschaftliche Diversität haben sich die Bildungsprozesse auch in der ästhetischen Bildung verändert. Insbesondere sind davon Schulen in sozialen Brennpunkten der Großstadt Essen von einer solchen Veränderung betroffen. Die Ebru-Kunst trägt dazu bei, einen interdisziplinären und interkulturellen Austausch im schulischen Alltag zu ermöglichen und einen konstruktiven Zugang zu den Lebens-und Bildwelten der Kinder und Jugendlichen zu finden.

Neben dem interdisziplinären Aspekt, hat die angewendete Technik vielfältige Auswirkungen auf das persönliche Befinden während dem künstlerischen Prozess.

Das Projekt wurde 2 Jahre aufeinander an 3 Schulen gefördert. An der Dürerschule in Borbeck, an der Rahmschule in Altenessen und am Burggymnasium in der City in Essen.

2018 wird es in 5 Schulen stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie auf unsere EBRU-Kunst Internetseite:

http://kunstart-ebru.de/